Im Fokus: Malte Nielsen, Novamag GmbH

Malte Nielsen ist Geschäftsführer und Mitgründer der Novamag GmbH. Aus den Erfahrungen verschiedenster Kundenprojekte rund um das Thema Online-Publikationen ist die Idee zu einem einfachen, professionellen System für E-Magazine gereift. Das Ergebnis ist novamag – aktuell das modernste und leistungsfähigste System für Online-Publikationen am deutschsprachigen Markt.

1. Warum sind Sie Unternehmer geworden?
Der Reiz lag in den vielfältigen Tätigkeiten und ganz besonders daran, die eigene Vision realisieren zu können. In meiner Ausbildungszeit zum Fachinformatiker in Fachrichtung Systemintegration, habe ich das Bedürfnis dann verstärkt wahrgenommen. Letztlich haben sich die Aufgaben wiederholt. Man wurde schneller, besser, aber nicht zwingend zufriedener. Nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich dann beschlossen den Weg der Selbstständigkeit zu wagen. Der Beginn einer großen Reise mit ungewissem Ausgang. Aber vielleicht liegt auch genau da drinnen der Reiz, gepaart mit der eigenen Vision.

2. Was macht Ihnen in Ihrer Tätigkeit am meisten Spaß?
In allen Bereichen den Überblick zu haben und eigene Ideen umsetzen zu können. Ebenso wie der Kontakt zu Kunden und deren Problemstellungen, welche wir im Team lösen können. Das ist es, was die Arbeit als Unternehmer so abwechslungsreich und spannend macht. Vor allem der Kontakt mit Neukunden.

3. Was unterscheidet Sie und Ihr Unternehmen von Ihren Wettbewerbern?
Wir bewegen uns in einem Segment, in dem es noch nicht viele Mitbewerber gibt. Unser Produkt ist eine Lösung für ein Problem, dass viele Unternehmen noch gar nicht auf dem Schirm haben. Umso wichtiger ist es, Ihnen schnell eine adäquate Lösung anbieten zu können.

4. Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der sich jetzt in Ihrer Branche selbständig machen will?
Eine genaue Zielgruppenanalyse vorzunehmen. Wer sind meine Kunden und wer sind nicht meine Kunden. Mit dieser Frage haben wir uns sehr lange und intensiv beschäftigt. Die Antwort ist nicht leicht zu finden, aber ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens.

5. Angenommen, Sie wüssten, dass Sie nicht scheitern könnten – welche eine Sache würden Sie mit Ihrem Unternehmen machen?
Den Schritt der Internationalisierung wagen. Zurzeit bewegen wir uns in der DACH-Region. Der Reiz über diese Grenzen hinaus zu agieren ist groß, aber auch die Gefahr unkontrolliert zu scheitern, wenn man den point-of-no-return überschritten hat.

6. Welches war das verrückteste Erlebnis in Ihrem Geschäft?
Es gab tatsächlich noch keines, von dem ich rückwirkend behaupten würde, es war wirklich verrückt genug um es hier besonders hervorzuheben. Verrückt war vielleicht, im Ganzen betrachtet, die Zeit in der das Produkt entwickelt wurde. Das war wirklich verrückter Rock’n’Roll wie es im Startup-Handbuch steht. Aber eine lustige und prägende Zeit.

7. Welches war Ihr größter Erfolg?
Das unser Produkt von großen, etablierten Unternehmen und Konzernen genutzt wird. Die Bestätigung, dass wir etwas geschaffen haben, was die Großen zu schätzen wissen und was wir für einen Mehrwert darstellt.

8. Wer ist Ihr Vorbild bzw. wer hat Sie inspiriert?
Elon Musk. Ein wahrer Pionier. Nicht nur weil er parallel mehrere Unternehmen gegründet hat und führt, sondern auch, was das Produkt dieser Unternehmen ist. Das Auto neu erfinden und ins Weltall vorstoßen, dass versucht nicht jeder. Schon gar nicht zeitgleich, in einer Person, in einem Leben.

9. Mit wem würden Sie gern mal ein Abendessen verbringen?
Elon Musk 😉

10. Wenn Sie eine Million spenden würden, wer würde sie bekommen?
Ich würde das Geld in die Kinder dieser Welt investieren. Denn Sie sind unsere Zukunft und führen das fort, was wir erschaffen. Umso wichtiger ist es hier zu fördern und das Ungleichgewicht zu relativieren welches – leider – herrscht.

Herr Nielsen, herzlichen Dank für das interessante Gespräch!